Der Mensch hinter der Arbeit

Ich habe Führung nicht im Seminar gelernt.

Mehr als 30 Jahre Wirtschafts- und Projekterfahrung prägen meine Arbeit. Aber sie erklären nur einen Teil von mir.

01 · Berlin & Wirtschaft

Ich kenne die Welt des Funktionierens von innen.

30 Jahre lang war Berlin mein Zuhause. Einen großen Teil meines Berufslebens arbeitete ich bei Telekom und T-Systems – im Vertrieb, in komplexen Kunden- und Projektumfeldern und zuletzt mit Schwerpunkt Public Sector.

Ich kenne Zielvorgaben, Budgets, Hierarchien, politische Interessen, schwierige Kunden und die Verantwortung für Menschen. In einem großen Projekt trug ich über sechs Jahre Verantwortung für rund 18 Millionen Euro Projektvolumen und ein Team von 18 Mitarbeitenden – ohne formale Eskalation.

Wichtiger als die Zahlen ist mir heute, was dahinterlag: Menschen ernst nehmen. Spannungen früh ansprechen. Verantwortung übernehmen, ohne alles kontrollieren zu wollen. Und auch unter Druck ansprechbar bleiben.

Christian Breitschwerdt in seiner früheren Businesswelt
Christian Breitschwerdt draußen in der Natur
02 · Der Wechsel

2018 wurde aus einem Ortswechsel eine Lebensfrage.

Ich verließ Berlin und zog nach Dinkelsbühl aufs Land. Äußerlich war das zunächst nur ein neuer Wohnort. Innerlich begann damit eine andere Bewegung.

Ich stellte mir immer ernsthafter die Frage, welche Teile meines Lebens wirklich meine waren – und welche ich einfach sehr gut gelernt hatte.

Was funktioniert? Was wird erwartet? Was ist sicher? Und daneben eine viel unbequemere Frage: Was stimmt für mich?

Darauf gab es keine schnelle Antwort. Und genau das war wichtig.

„Ich muss heute nicht mehr auf jede Frage sofort eine Antwort haben. Aber ich habe gelernt, genauer hinzusehen.“
03 · Suchen, prüfen, korrigieren

Ich habe vieles ausprobiert. Und nicht alles behalten.

Auf meinem eigenen Weg habe ich mich intensiv mit Persönlichkeitsmodellen, Bewusstseinsarbeit, Numerologie, neuen Technologien und künstlicher Intelligenz beschäftigt.

Nicht, weil ich ein neues Glaubenssystem gesucht habe. Sondern weil ich verstehen wollte: mich selbst, Menschen und die Muster, nach denen wir entscheiden.

Nicht alles, was mich einmal überzeugt hat, überzeugt mich heute noch. Das empfinde ich nicht als Widerspruch, sondern als Entwicklung.

Ich möchte mir erlauben, eine Überzeugung zu korrigieren, wenn die Realität etwas anderes zeigt. Genau diese Freiheit wünsche ich auch den Menschen, mit denen ich arbeite.

Christian Breitschwerdt am Mikrofon
04 · Was geblieben ist

Nach all den Modellen sind fünf Dinge erstaunlich einfach geblieben.

Wahrnehmung

Was ist tatsächlich da – bevor wir es erklären?

Eigenverantwortung

Dein Leben und deine Entscheidung bleiben bei dir.

Unterscheidung

Fakt, Annahme, Angst und Wunsch sind nicht dasselbe.

Menschlichkeit

Kein Mensch ist nur seine Rolle oder sein Problem.

Realität

Eine gute Erkenntnis muss dem wirklichen Leben standhalten.

05 · Christian heute

Ich bin mehr als meine berufliche Geschichte.

Ich bin Familienmensch, technisch neugierig und kreativ. Ich mag neue Möglichkeiten – und gleichzeitig Dinge, die Bestand haben.

Ich repariere lieber, als vorschnell wegzuwerfen. Mich begeistert künstliche Intelligenz ebenso wie ein gutes Gespräch, Natur, Musik oder ein ruhiger Moment auf dem Land.

Vielleicht ist genau diese Mischung heute meine Stärke: Ich kann sehr analytisch auf eine Situation schauen und trotzdem den Menschen darin nicht verlieren.

Ich brauche dafür keine Rolle des allwissenden Coaches. Lieber bin ich ein Gegenüber, das zuhört, Widersprüche benennt, Fragen aushält und mit dir prüft, was wirklich trägt.

Christian Breitschwerdt lächelnd und nahbar
Christian Breitschwerdt im persönlichen Gespräch
Meine Haltung

Persönlich, klar und ohne Reparaturauftrag.

Ich glaube nicht daran, dass Menschen ständig verbessert werden müssen.

Ich glaube daran, dass wir im Laufe unseres Lebens Rollen entwickeln, die uns lange helfen – bis sie irgendwann zu eng werden.

Dann geht es nicht zwingend darum, jemand Neues zu werden. Manchmal geht es darum, weniger von dem aufrechterhalten zu müssen, was nicht mehr zu uns gehört.

Weniger Rollen. Mehr Substanz.

Erkennen. Vertrauen. Leben.

Vielleicht müssen wir uns nicht lange kennenlernen, um zu merken, ob ein Gespräch trägt.

In einem vertraulichen Erstgespräch schauen wir auf das, was dich gerade wirklich beschäftigt – und ob meine Art zu arbeiten dafür hilfreich ist.

Vertrauliches Erstgespräch